Facebook
Best Links
Gameserver
Thread ansehen
CodUtility :: Other Games :: Browser Games
 Drucke Thread
Americas Army
Storm
#1 Drucke Post
Geschrieben am 18-04-2010 15:06
User Avatar

Super Administrator

Posts: 10
Registriert seit: 07.02.10

codutility.de/imghost/i/70a60f04e7f3.jpg



America’s Army ist der Name eines kostenlosen Online-Computerspiels, das im Stil eines typischen Taktik-Shooters, mit Elementen des Ego-Shooters, von der United States Army publiziert worden ist. Entwickelt wurde es vom MOVES Institute (Modeling Virtual Environments and Simulation Institute) der Naval Postgraduate School im Auftrag der US Army. Die Herstellung kostete acht Millionen US-Dollar und wurde vom Pentagon gesponsert. Der Betreiber der Server ist die US Military Academy in West Point. Finanziert wird das auf der Unreal Engine 2 basierende Spiel aus dem Staatshaushalt und ist im Jahr 2002 erstmals veröffentlicht worden. Als Modell wurde wegen des Erfolges der damals ebenfalls kostenlose Half-Life-Mod Counter-Strike ausgewählt.

America's Army ist laut Aussagen der US-Army ein „cost-effective recruitment tool“ (engl. etwa: „kostengünstiges Rekrutierungs-Werkzeug“). Dieser Umstand war und ist Anlass zu weltweiten ethischen Diskussionen. Chris Morris, ein CNN/Money Kolumnist und dessen Direktor der Inhaltsentwicklung, schrieb, die Armee gebe die Tatsache, dass es sich um Propaganda handelt, bereitwillig zu. Es dient vor allem der Popularitätssteigerung des Heeres und der Gewinnung neuer Rekruten. Die erfolgreichsten Spieler des Spiels werden per E-Mail von Rekrutierungsangestellten des Heeres angeschrieben.

Tutorial

Eine Besonderheit des Spiels ist, dass jeder Spieler, bevor er sich am eigentlichen Online-Geschehen beteiligen kann, ein im Vergleich zu anderen Spielen sehr umfangreiches Training absolvieren muss. In Version 2.7 wurde eine Möglichkeit für neue Spieler geschaffen, auf gesonderten Servern auf ausgewählten Maps ohne Absolvierung von Trainingseinheiten zu spielen.
Zusätzlich zu dieser „Grundausbildung“ existieren noch zusätzliche Trainingseinheiten, die der Spieler bestehen kann, um besondere Rollen (z. B. Scharfschütze) einnehmen zu können. Diese Trainingseinheiten fordern nicht nur spielerische Fähigkeiten: Um sich als Sanitäter zu qualifizieren muss der Spieler beispielsweise einen Vortrag über lebensrettende Sofortmaßnahmen anhören und anschließend einen Multiple-Choice-Test zum Thema beantworten. Jeder Abschnitt des Trainings spielt in äußerst detailgetreu nachgestellten Originalschauplätzen der US-Armee. Allerdings haben manche Trainingseinheiten nicht nur das Ziel, dem Spieler das Spiel beizubringen, sondern eine positive Sicht des Soldatseins zu vermitteln. Aufgrund der teilweise schwierigen Trainingsmissionen kursieren viele Antwortbögen und Lösungen im Internet.

Spielprinzip

Im Spiel gibt es mehrere verschiedene virtuelle Kriegsschauplätze, auf denen zwei Teams gegeneinander antreten und bestimmte Aufträge zu erfüllen haben. Dies sind zum Beispiel das Sichern (Erobern) eines Waffenlagers auf der einen und das Verteidigen des Lagers auf der anderen Seite. Das besondere daran ist, dass der Spieler und dessen Team – egal für welches Team er sich entscheiden sollte – in jedem Fall das Aussehen und die Bezeichnung US-amerikanischer Soldaten (verschiedensten Einheiten der US-Infanterie angehörend) annehmen, wohingegen das gegnerische Team – ebenfalls in jedem Fall – das Aussehen und die Bezeichnung nicht-amerikanischer, meist als „OpFor“ (Jargon der Army für „Opposing Forces“, dt. „gegnerische Streitkräfte“) bezeichneter Gegner, erhalten. Das gegnerische Team sieht diesen Spieler hingegen als „OpFor“ an und sich selbst als US-Soldaten. Dieses entgegengesetzte Team wird neben „OpFor“ aber auch als Terroristen („terrorist forces“) oder Aufständische („insurgents“) benannt, was wieder auf den politischen Hintergrund des Spieles zurückzuführen ist. Virtuell gekämpft wird mit Waffen, die denen der US Army detailgetreu bis in die Bedienung nachgebildet sind. Die Gegner kämpfen mit entsprechend authentischen, meist russischen Waffen. Die Sprache der „OpFor“ ist eine Mischung aus Russisch und Armenisch. Das Spielprinzip belohnt gute Teamarbeit – ein Team, welches gut zusammenarbeitet hat einen wesentlichen Vorteil gegenüber einem Team voller Einzelkämpfer.

Seit Version 2.7 gibt es den Cooperative-Mode, bei dem alle Spieler auf einem Server gegen computererzeugte Gegner spielen.

Honor

Um sich am Spiel beteiligen zu können, benötigt jeder Spieler ein Benutzerkonto (Account) auf dem zentralen Server, in dem sein „Honor“-Level und die von ihm absolvierten Trainingseinheiten permanent festgehalten werden.
Bei Honor („Ehre“) handelt es sich um eine ins Spiel integrierte Variable, die das Befolgen der sieben Grundsätze der Armee (Loyalität, Pflicht, Respekt, selbstloser Dienst, Ehre, Integrität, Mut) symbolisieren soll. Die Steigerung dieses Wertes erfolgt ähnlich wie in einem Rollenspiel durch das Gewinnen einer Runde oder eines einzelnen Missionszieles, das Heilen eines Teammitgliedes, jedoch auch durch das Töten eines Gegenspielers. Abzüge gibt es für Verstöße gegen die Rules Of Engagement (ROE), beispielsweise das Verletzen oder Töten von Teammitgliedern oder Zivilisten. Bei einer schweren Verletzung der ROE kann der Spieler vom Server geworfen werden, sollte sein Honor-Level auf Null sinken (neue Benutzerkonten beginnen mit 10) wird das Konto gelöscht. Psychologisch handelt es sich beim Erwerb von Honorpunkten um eine operante Konditionierung, sodass das Steigern des Honor-Levels einen Suchtfaktor darstellen kann. Die Steigerung ist am Anfang des Spieles sehr schnell, doch je mehr Ehre ein Spieler besitzt, desto langsamer erfolgt der Anstieg. Bei 61 "Honor" hat der Spieler beispielsweise nur rund 13 Prozent der Punkte erhalten, die er bis zu 100 benötigen würde. Aus diesem Grund gibt es nur eine Handvoll Spieler, deren Honorwert bei 100 liegt, da es mehrere 1000 Stunden benötigt, dies zu erreichen.

Realismus

Das Spiel selbst ähnelt anderen teambasierten Taktik-Shootern, allerdings werden viele Spielelemente wesentlich realistischer modelliert als in vergleichbaren Spielen. Spieler können ihre Waffen nicht frei wählen, sondern nur eine Rolle in der Einheit (mit einer bestimmten zugewiesenen Waffe) auswählen. Auch die Bedienung der Waffen ist komplexer als in vielen anderen Spielen, „aus der Hüfte“ abgefeuerte Schüsse sind selbst auf kurze Distanz extrem unpräzise.
Zum Teil unrealistisch fällt hingegen die Darstellung von Verletzungen aus. Ein angeschossener Spieler kann verbluten, wenn er keine Hilfe (Sanitäter, engl. Medic) sucht. Der Sanitäter kann zwar die Blutung stoppen, jedoch nicht volltändig heilen, außerdem wird die Bewegungs- und Zielfähigkeit des Verletzten je nach Grad der Verletzung eingeschränkt. Die visuelle und akustische Darstellung eines Treffers bei einer Figur beschränkt sich aber auf eine kleine rote „Wolke“. Der Grund dafür war, dass große Mengen an Blut, sichtbaren Verletzungen und Todesschreien zu einer Alterseinstufung geführt hätten, die nicht mehr der Zielgruppe entsprochen hätte. Außerdem sollte verhindert werden, dass das Spiel in Kontroversen über Gewalt in Computerspielen verwickelt wird. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass America's Army damit gleichzeitig das unrealistische Bild eines „sauberen“ Krieges vermittelt. Jedoch zeigt kaum ein anderes Spiel wie schnell man in einem echten Krieg fallen kann – man stirbt im Spiel zwar ohne viel Blut, aber gerade bei Anfängern ist ein schneller Tod, ohne den Gegner überhaupt zu Gesicht bekommen zu haben, nicht selten.

Geschichte

Im Jahre 1999 befand sich die Anzahl an Rekrutierungen der US Army auf einem Rekordtief, dem tiefsten Stand seit 30 Jahren, während die anderen Teilstreitkräfte ihre Rekrutierungsziele regelmäßig übererfüllten. Aus diesem Grund wurde im US-Kongress beschlossen, „aggressive und innovative Experimente“ bezüglich der Rekrutierung durchzuführen. Die Ausgaben für Rekrutierung wurden im US-Verteidigungsministerium auf über 2,2 Milliarden US-Dollar jährlich angehoben. Davon wurde eine Werbekampagne finanziert, zu der unter anderem das Spiel gehört, aber auch der Aufbau eines US-Army-Teams bei der beliebten US-amerikanischen Rennsportserie NASCAR, wo das Spiel nun auch ausgehändigt wird. 1999 präsentierte Oberstleutnant E. Casey Wardynski, späterer Projektleiter von America's Army, dem „Staff for Personnel“ sowie dem „Secretary of the Army for Military Manpower“ der US Army die Idee eines auf der United States Army basierenden und von ihr kontrollierbarem Online-Computerspieles, um ein positives Image der US Armee hauptsächlich der Jugend einzuprägen.
Editiert von Storm am 18-04-2010 15:10
 
http://shooterfun.de
Storm
#2 Drucke Post
Geschrieben am 18-04-2010 15:07
User Avatar

Super Administrator

Posts: 10
Registriert seit: 07.02.10

Americas Army ist zwar kein Browser Game aber kostenlos, darum steht es in dieser Kategorie.
 
http://shooterfun.de
Springe ins Forum:

Artikel weitergeben ...
Login
Benutzername

Passwort



Noch kein Mitglied?
Registriere dich jetzt.

Passwort vergessen?
Jetzt ein neues Passwort zuschicken lassen.
Benutzer Online
· Gäste Online: 1

· Mitglieder Online: 0

· Registrierte Mitglieder: 8
· Neustes Mitglied: Admin
Gameserver


Shoutbox
Gästen ist das schreiben von Mitteilungen nicht erlaubt.


08/06/2010 19:46
lol Grin

22/04/2010 23:22
Dankschööön^^

22/04/2010 23:20
HUHU !! Sieht gut aus Langer